Fotografen und Models arbeiten oft ohne Bezahlung

Als Fotograf kann man sehr viel Geld verdienen. Aber tatsächlich verdienen nur wenige Fotografen gutes Geld. Die meisten Fotografen leben mehr schlecht als recht von den Einkünften, die sie durch Fotoshootings generieren. Gerade im Bereich Beauty und Fashion übt die Majorität der Fotografen eine nahezu brotlose Kunst aus. Wenn man nur mal einen Blick in einschlägige Foren zum Thema Fotografie wirft, sieht man unzählige Anzeigen für sogenannte TFP-Fotoshootings. TFP kommt aus dem Englischen und steht für „time for prints“ oder auch „time for pictures“. Es handelt sich hierbei um einen Deal zwischen Fotograf und Model. Das Model kriegt als Entlohnung für das Shooting die Bilder der Foto-Session und der Fotograf darf die Fotos für sein Portfolio bzw. für Werbezwecke verwenden. Es profitieren also beide Seiten von einer solchen Vereinbarung. Aber im Klartext ist ein TFP-Shooting ein Fotoshooting, bei dem weder der Fotograf noch das Model bezahlt werden. Der eine oder andere wird sich jetzt wahrscheinlich fragen, warum jemand so etwas machen sollte. Arbeiten ohne Bezahlung? Ernsthaft? Ja! Man kann sich von Fotos zwar nicht ernähren, aber sowohl für Fotografen als auch für Models sind Fotos die Grundlage ihrer Existenz. Sowohl die einen als auch die anderen hoffen darauf, dass diese Fotos ihnen irgendwann dazu verhelfen werden,für die geleistete Arbeit bezahlt zu werden – im besten Falle sogar richtig gut. Den meisten allerdings wird dieser Wunsch jedoch verwehrt bleiben. Lange Rede, kurzer Sinn: in dieser Branche arbeiten sehr viele Menschen, die entweder gar nicht oder nur sehr schlecht bezahlt werden. Traurig, aber wahr.

Sedcard Fotograf in München

Als Sedcard Fotograf in München hat man eigentlich optimale Voraussetzungen. München ist eine Modestadt, die am Puls der Zeit ist und in Sachen Trends national betrachtet immer ganz vorne mit dabei ist. Die Frauen in München wissen, wie man sich gut kleidet und in Szene setzt. Wenn man viel in Deutschland herum gekommen ist, fällt einem einfach auf, dass die Mädels in München sich ganz besonders viel Mühe mit Make-up, Styling und Garderobe geben. Und da München auch eine der großen Medienhochburgen im Lande ist, haben viele dieser jungen Frauen den Wunsch, in der Medienbranche tätig zu werden. Ob als Model, Schauspieler oder Moderator, ist zunächst einmal zweitrangig. Wichtig ist, dass alle diese Mädchen eine Sedcard brauchen, um sich den verschiedenen Agenturen und potentiellen Auftraggebern vorstellen zu können. Als Moderator oder Schauspieler braucht man natürlich zusätzlich ein sogenanntes Showreel, also eine Art Bewerbungsvideo, dass die eigenen Fähigkeiten präsentiert, aber eine Sedcard brauchen alle diese Kandidaten. Und wer macht diese Sedcards natürlich? Genau, der Fotograf. In München kann man seinen Lebensunterhalt als Fotograf tatsächlich allein von Sedcard Fotoshootings bestreiten. Vorausgesetzt natürlich, dass man diese Aufträge auch kriegt. Hierbei kann es sehr hilfreich sein, wenn man entsprechende Kooperationen mit diversen Castingagenturen eingehen kann, um für einen kontinuierlichen Kundenfluss zu sorgen. Wer sich als Fotograf dazu entschließen sollte, diesen Weg zu gehen, sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass er es dann hauptsächlich, also zu einem überwiegenden Großteil, mit Amateuren zu tun hat, die vor der Kamera eine intensive Anleitung brauchen und von alleine nur selten etwas richtig machen. Das bedeutet natürlich viel Arbeit für den Fotografen und oftmals Halsschmerzen vom vielen Anweisungen geben. Die Arbeit mit professionellen Models, die wissen, was sie tun, ist im Vergleich dazu   definitiv angenehmer. Aber es gibt sicher schlimmere Jobs, als Sedcard Fotograf in München zu sein.